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Presseschau 5.-11. November 2012

Liebe Leser,

unter der Rubrik „Presseschau“ findet ihr das Beste zum französischen Fußball aus der deutschsprachigen Onlinepresse. Letzte Woche standen neben Zlatan Ibrahimovic’s „Kung-Fu“-Tritt im Spiel gegen Saint-Etienne vor allem die Auftritte der Ligue 1-Klubs Lille und Marseille gegen deutsche Teams im Mittelpunkt. Auch die Nationalelf war eine Woche vor dem Prestigeduell gegen Italien Thema.

„Lilles Marvin Martin: Supertalent im Formloch“

Für das internationale Fußballmagazin „goal.com“ blickt Jean Mikhail im Kontext der Partie zwischen Bayern München und dem OSC Lille auf die Biographie von Marvin Martin, dem Nachfolger des zu Chelsea abgewanderten Eden Hazard. Das wenig überraschende Resümee: „Marvin Martin braucht sicher noch Zeit, um sich an den neuen Verein und die neuen Mitspieler zu gewöhnen. Das nötige Talent, um ein ganz Großer zu werden, ist bei ihm sicher vorhanden, nun muss er noch die Selbstsicherheit und die Abgebrühtheit entwickelt, um dieses auch dauerhaft abzurufen.“ (goal.com, 7.11.2012)

„Kung-Fu-Zlatan“

Das Hauptthema des 11. Ligue 1-Spieltags war sicherlich wie Niederlage des PSG gegen Saint-Etienne und der Tritt des Superstars Zlatan Ibrahimovic gegen ASSE-Keeper Ruffier, der eine Rote Karte inklusive Sperre für zwei Spiele nach sich zog. Für Christian Eichlers „FAZ“-Kolumne „Eichlers Eurogoals“ vergleicht Patrick Mayer Ibrahimovic mit dem Franzosen Eric Cantona: „Zugegeben, die Parallelen zwischen beiden Fußballstars sind überschaubar. Dass beide mit einer hübschen Frau liiert sind, vielleicht – die eine Schauspielerin, die andere Modell. Und da hört es schon wieder auf. Dass Beide Fußball-Idole in ihren Heimatländern sind – einer spielt heute, der andere nicht mehr. Wieder keine hundertprozentige Übereinstimmung. Da muten die Unterschiede schon markanter an: Zlatan Ibrahimovic ist nachgewiesen überzeugter Berufslegionär. Alle paar Jahre zieht er weiter, von Liga zu Liga, von Topklub zu Topklub.“ (faz.net, 5.11.2012)

„Völler warnt vor heißem Pflaster“

Vor dem Spiel zwischen Olympique Marseille und Borussia Mönchengladbach hat Lars Werner vom Kölner „Express“ den ehemaligen OM-Akteur Rudi Völler zur Ausgangslage befragt: „Völler wird heute noch in Marseille erkannt, das hat er bei seinem letzten Besuch erfahren. ‚Meine Zeit in Marseille war schön und turbulent zugleich‘, erinnert sich der Weltmeister von 1990. Es gab Skandale um den legendären Klubboss Bernard Tapie, Dopinggerüchte – und viel zu feiern. ‚Marseille ist immer ein heißes, gefährliches Pflaster.‘ Ein Satz, der für den Klub und die Stadt gleichermaßen gilt.“ (Express.de, 8.11.2012)

„Arango soll Marseilles Superbrüder Ayew alt aussehen lassen“

Auch die Essener „WAZ“ warf am Donnerstag einen genaueren Blick Richutung Marseille. Im Fokus standen besonders die Ayew-Brüder André und Jordan, die Söhne des ehemaligen 1860-Profis Abedi Pelé. Niklas König erkennt in André Ayew die Hauptbedrohung für die Gladbacher: „Ayew ist auf dem besten Weg in die großen Fußstapfen seines Vaters zu treten. Bereits im August 2007 feierte der Junioren Weltmeister [sic] von 2009 als 17-Jähriger sein Profi-Debüt für Marseille. Ayew etablierte sich schnell in der Ligue 1. In den vergangenen Jahren ist er zu einem der Stars in Frankreichs Beletage des Fußballs aufgestiegen. In insgesamt 104 Ligaspielen erzielte Ayew 23 Treffer. Marseilles Nummer zehn hat enormen Zug zum Tor, ist pfeilschnell und flink wie ein Wiesel. Ayew kommt über außen, wo er seine Gegner mit schnellen Dribblings düpiert.“ (derwesten.de, 8.11.2012)

„Verband sperrt M’Vila, Gourcuff kehrt zurück“

Auch die französische Nationalmannschaft war letzte Woche Thema. Der „Kicker“ berichtet über die lange Sperre von Yann M’Vila und die Rückkehr von Yoann Gourcuff in die „Equipe tricolore“, der von Nationaltrainer Didier Deschamps für das Spiel gegen Italien nominiert worden ist. Zu den Gründen für die Suspendierung M’Vilas heißt es: „Der 22-jährige M’Vila und vier Teamkollegen der U-21-Auswahl hatten in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober das Trainingslager in Le Havre unerlaubt verlassen und in Paris einen Nachtclub besucht. Frankreich verpasste im Anschluss die Qualifikation für die U-21-EM 2013 in Israel. M’Vilas Mitspieler erhielten Sperren bis zum 31. Dezember 2013. Der 22-malige Nationalspieler M’Vilas war vor kurzem schon einmal für ein Länderspiel vom Verband gesperrt worden. Der Grund: Bei der EM im vergangenen Sommer hatte er dem damaligen Nationaltrainer Laurent Blanc nach seiner Auswechslung im Spiel gegen Spanien den Handschlag verweigert.“ (kicker.de, 8.11.2012)

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