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Ligue 1

Ligue 1: 14. Spieltag: AS Saint-Etienne – Valenciennes FC


Wie jeden Freitag findet ihr an dieser Stelle einen Blick auf den kommenden Ligue 1-Spieltag. Diesmal widmet sich „Der Footix“ gänzlich der heutigen Partie zwischen Saint-Etienne und Valenciennes, zwei Vereinen, die eigentlich jeweils einen eigenen Artikel verdient hätten.

Wenn heute Abend um 20.45 Uhr im Stade Geoffroy-Guichard zu Saint-Etienne der Anpfiff ertönt, dann stehen sich die beiden Überraschungsmannschaften der bisherigen Saison gegenüber. Und es geht um nicht weniger als die vorläufige Tabellenführung. Wer gewinnt, grüßt von der Spitze der Ligue 1-Tabelle. Dass die beiden Vereine nach 13 Spieltagen Rang 5 und 6 bekleiden, hätten wohl vor der Saison nur absolute Insider vermutet.

Zwei starke Offensivreihen

Dass beide Mannschaften so gut dastehen, liegt zu einem Großteil an den starken Offensivreihen. Valenciennes stellt die stärkste Offensive der Liga, schoss bisher 27 Tore, „Sainté“ rangiert knapp dahinter mit 23 Treffern (zusammen mit Lyon, das ebenfalls 23-mal ins Schwarze traf) und stellt mit Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang (genannt: „PEA“, 8 Treffer) den zweitbesten Torjäger des „Championnats“. Nur Überstar Zlatan Ibrahimovic (10) traf öfter ins Eckige. „PEA“ wurde jüngst aufgrund seiner bestechenden Form zum Spieler des Monats gewählt, vor dem überragend aufspielenden Lyoner Malbranque und Foued Kadir vom heutigen Gegner Valenciennes.

Der Mittelfeldakteur der Nordfranzosen hat auch schon beachtliche 5 Treffer auf dem Konto. Er zieht im zentralen offensiven Mittelfeld von Valenciennes die Fäden und zeigt immer wieder seine Torgefahr – wie gegen Bastia, als er beim 3:2-Sieg gleich doppelt traf.

Valenciennes: „No-Names“ und das Kollektiv

Natürlich sorgen die beiden Spieler nicht alleine dafür, dass ihre Mannschaften zur Zeit einen erfolgreichen Fußball spielen. Auf Seiten von Valenciennes stachen bisher immer wieder Dossevi und Abwehrchef Gil heraus. Trotzdem leben die Nordfranzosen von den starken Kollektivleistungen. Namhafte Spieler sucht man bei Valenciennes vergebens. Anthony Le Tallec könnte den Premier League-Interessierten von seinem Intermezzo bei Liverpool bekannt sein, spielte aber auch schon beim heutigen Gegner aus Saint-Etienne.

Sainté: Die Mischung macht’s

Die „Verts“, wie die Spieler von Saint-Etienne auch genannt werden, haben da schon einige andere Kaliber in ihren Reihen: Ehrfahrene Akteure wie ex-Nationalspieler François Clerc (14 Länderspiele) oder Renaud Cohade, der im Sommer von Valenciennes zu „Sainté“ kam. Daneben einige junge Talente wie Guilavogui, der für die französische U21 spielt, oder den 18-jährigen Verteidiger Kurt Zouma, der im Sommer von Manchester United und dem FC Chelsea beobachtet worden sein soll. Mit Ex-OM-Stürmer Brandao, der heute in der Startelf stehen wird, konnte im Sommer zudem eine weitere Offensivoption mit internationaler Erfahrung hinzugewonnen werden.

Die Statistik spricht für die „Grünen“

Saint-Etienne scheint nicht nur, was die individuelle Klasse angeht, Vorteile zu haben: Valenciennes ist zunächst einmal eine extrem starke Heimmannschaft, auswärts gewann man zweimal (gegen Troyes und Bastia). „Sainté“ hat hingegen zuhause 4 Spiele gewonnen und zweimal verloren (ein Unentschieden). Ein Blick zurück in die Historie geht deutlich zu Gunsten der „Grünen“ aus: Über drei Viertel der Begegnungen konnten gewonnen werden (78,57 %).

Der Footix meint: relativ deutliche Vorzeichen. Saint-Etienne wird sich letztendlich durchsetzen – 3:1.

Die voraussichtlichen Startaufstellungen:

ASSE: Ruffier – Clerc, Bayal, Perrin, Ghoulam – Clément, Lemoine, Cohade – Gradel, Aubameyang, Brandao

VAFC: Penneteau – Nery, Isimat-Mirin, Gil, Bong – Sanchez, Saez – Dossevi, Kadir, Danic – Le Tallec

Die weiteren Begegnungen des 14. Spieltags:

Samstag: Paris – Troyes (17.00 Uhr), Rennes – Evian, Bastia – Lorient, Sochaux – Nizza, Reims – Brest, Nancy – Ajaccio (alle 20.00 Uhr)

Sonntag: Montpellier – Bordeaux (14.00 Uhr), Toulouse – Lyon (17.00 Uhr), Marseille – Lille (21.00 Uhr)

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  • Wenn das sein echter Account ist, sieht man Ljuboja bald wieder auf der anderen Seite des Rheins. #LastRT 2 years ago
  • RT @LjubojaD: Direction Allemagne nouvelle destination 2 years ago
  • Ahahaha. Leute beschweren sich, dass Guardiola mit Alonso einen Spanier holt. Morgen wird dann wieder Fußball als globaler Sport abgefeiert. 2 years ago

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