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Équipe tricolore, Legionäre

Netzwelt: #Henrying – Thierry Henry auf den Spuren von Balotelli

Anleitung für das "Henrying", Quelle: Twitter

Anleitung für das „Henrying“, Quelle: Twitter

Ein ominöses Hashtag namens „Henrying“ macht gerade in sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook die Runde. Nach Balotelli bekommt nun auch Thierry Henry seine Collagen-Hommage.

Wer kennt sie nicht?! Im Sommer 2012 machte die legendäre Pose von Mario Balotelli nach seinem Megator zum zwischenzeitlichen 2:0 der Squadra Azzurra gegen das DFB-Team im EM-Halbfinale in sämtlichen sozialen Netzwerken die Runde. Nun darf sich auch Thierry Henry in den Fußstapfen (welch absurde Paradoxie) des Italieners wähnen. Anlässlich seines Treffers zum 2:0 für die New York Red Bulls gegen Toronto – seinem 400. Karrieretor – setzten findige Fans, oder besser Hobbygrafiker, dem langjährigen Angreifer der „Equipe tricolore“ ein besonderes Denkmal.

Die Zutaten: Man nehme – genau wie im Falle Balotellis – einen Screenshot seines Torjubels und schneide „Titis“ Silhouette aus. Die – und das unterscheidet ihn nun doch von „Balo“ – kommt ganz demütig-tiefenentspannt daher. Lässig lehnt der 400-Tore-Mann nach seinem Jubiläumstreffer am Pfosten. Kraftprotzen könnnen andere. Das ist nichts für den Zeit seiner Karriere eher bescheiden auftretenden 36-Jährigen.

„Titi“ und sein Denkmal 2.0

Unter dem Hashtag „Henrying“ finden sich nun auf Twitter, Facebook und Co. allerlei Variationen des Lehn-Jubels. Henry stützt den Schiefen Turm zu Pisa, Henry in Aktion beim Basketball oder Henry, der Maradonas Hand Gottes zuvor kommt – eine süffisante Anspielung an Henrys unsportliche Aktion im Playoff-Spiel zur WM-Qualifikation gegen Irland, unter Spöttern bekannt als „Hand of frog“. Es wurden sogar Regeln aufgestellt, was man beim „Henrying“ zu beachten habe: Anlehnen, gesenktes Haupt, linke Hand an die Hüfte, Füße übereinander als wolle man Schuhplattlern – fertig der Weltstarjubel.

Übrigens: Ein „echtes“ Denkmal wurde dem Franzosen auch schon gesetzt – 2011, als sein langjähriger Klub Arsenal vor Henrys Augen eine Statue enthüllte. „Titi“ war in London Bestandteil der legendären „Invincibles“-Squad (der Name ist eine Anlehnung an das glorreiche Preston North End der 1880er Jahre) und erzielte während seiner Zeit bei den Gunners 226 Tore in 369 Spielen – mehr als die Hälfte seiner nun 400 Tore.

Update, Samstag, 15 Uhr: Mirad Odobasic vom österreichischen „Kurier“ hat in seinem heute veröffentlichten Artikel noch ein paar O-Töne des Protagonisten („brauchte einfach eine Pause“, „wirklich lustig“) ausfindig gemacht.

 

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  • Wenn das sein echter Account ist, sieht man Ljuboja bald wieder auf der anderen Seite des Rheins. #LastRT 3 years ago
  • RT @LjubojaD: Direction Allemagne nouvelle destination 3 years ago
  • Ahahaha. Leute beschweren sich, dass Guardiola mit Alonso einen Spanier holt. Morgen wird dann wieder Fußball als globaler Sport abgefeiert. 3 years ago

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